Mountainbike

Das Mountainbike oder MTB kaufen

Das Mountainbike oder auch MTB ist besonders für den Einsatz abseits befestigter Wege konzipiert worden. Auffällig sind dabei ein stabiler Rahmen, die Federung, grobstollige Bereifung und die beliebte Kettenschaltung. Aufgrund ihrer Bauweise und ihrem Einsatzzweck sind MTB's eher Sport- als Verkehrsmittel und haben meist keine StVO-Zulassung. Geschichte: Wenn auch schon früher Ansätze vorhanden waren, so wird die Geburtsstunde des MTB's auf 1973 in Marin County, Kalifornien, USA, datiert. Zuerst waren es umgebaute Cruiser, auf denen sich eine kleine Gruppe von Fahrradverrückten die Berge hinunterstürzten, nach und nach aber folgten erste Eigenentwicklungen. Aufgrund fehlender Materialien waren die ersten Bikes so schwer, dass es reine Downhill Bikes waren, die nur bergab bewegt werden konnten. Ende der 70er kamen dann erste selbst gefertigte Fahrräder unter 18 kg zum Einsatz. Diese wurden stetig weiterentwickelt. Mit Beginn der 80er Jahre fand eine Entwicklung hin zur globalen Industrie statt. Erste Aluminiumrahmen verdrängen nach und nach die bekannten Stahlrahmen. Als große Hersteller ihre Produktion dann auch noch in den asiatischen Raum verlegten, war der Weg geebnet für technisch ausgereifte Mountainbikes, welche für den interessierten Kunden wesentlich günstiger angeboten werden konnten als die z.T. handgefertigten Kleinstauflagen aus den USA. Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Mountainbikes so zu treuen und steten Wegbegleitern - auch dadurch, dass sie immer leichter und handlicher wurden. Ebenso änderte sich die Technik in den vergangen Jahren soweit, dass hydraulische Scheibenbremsen an dem meisten Mountainbikes heutzutage zum Standard zählen. Mittlerweile hat sich auch im sportiven Bereich viel getan. Heute gibt es MTB's für Cross Country (XC oder CC), All Mountain, Enduro, Freeride, Downhill und Dirt. Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Mountainbike – das SUV unter den Fahrrädern

Sie sind ein Outdoor-Freak, der seine Freizeit gern draußen in der unberührten Natur verbringt und zwar am liebsten abseits der befestigten und asphaltierten offiziellen Radwege? Sie schätzen es, über Stock und Stein zu radeln und haben auch nichts gegen riskante Down-Hill-Touren? Dann ist das Mountainbike für Sie zweifellos die passende Alternative zum konventionellen Fahrrad, welches robuste Geländetouren aufgrund seiner Bauweise wohl nicht sehr lange verkraften würde. Anders jedoch das Mountainbike!

Das Mountainbike als Ausdruck einer Lebenshaltung

Wie der Jeep, das SUV oder die Rafting-Tour, so ist auch das moderne Mountainbike vielfach Ausdruck einer ganz speziellen Lebenshaltung des modernen urbanen Menschen, welcher seinen anstrengenden Arbeitstag im Büro zwischen zeitgemäßer Kommunikationstechnik verbringt und den es demzufolge in seiner knappen Freizeit mitten hinein in die unberührte Natur zieht. Es gibt längst keinen Zweifel mehr und auch die Fahrradhändler, ob nun on- oder offline im Geschäft, wissen es längst: Das Mountainbike ist der Renner im Sortiment der Zweiräder.

Das Jahr 1973: Das Mountainbike wird geboren

In den 1970er Jahren begann, vielleicht initiiert durch die Warnungen des Club of Rome an den seinerzeit amtierenden US-Präsidenten und begleitet durch den Schock der ersten Ölkrise, der uns vergegenwärtigte, dass das bislang billige Schmiermittel der westlichen Wirtschaft endlich ist, jener Trend, der sich am ehesten noch mit „Grüne Welle“ oder „Zurück zur Natur“ umschreiben lässt. Wir lernten schmerzhaft, wie wichtig die letzten unberührten natürlichen Oasen dieser Erde sind und es zog uns plötzlich hinein in die wilde Natur und auch ins naturnahe Leben. Das geeignete Vehikel und Transportmittel dazu, natürlich lediglich basierend auf purer Muskelkraft, wurde das Mountainbike. Eine Gruppe kalifornischer Fahrrad-Enthusiasten um einen gewissen Gary Fisher hatte es sich auf die Fahnen geschrieben, die bis dahin im Handel erhältlichen sogenannten Sportfahrräder dergestalt zu modifizieren, dass mit ihnen rasant schnelle Abfahrten über die Schotterpisten des Mount Tamalpais in der kalifornischen Region Marin County möglich wurden. Hierzu benötigten sie vor allem stabile Fahrräder, die anschließend nur noch mit dicken Ballonreifen versehen werden mussten, welche auf 26-Zoll-Felgen aufgezogen wurden. Das erste Mountainbike war geboren und mit ihm eine Art von Lebenshaltung, die zunächst in Kalifornien ausgelebt und kultiviert wurde. Ebenso, wie beispielsweise das Surfen und das angesagte Wellenreiten.

1977: Eine neue Fahrradgattung beginnt sich zu etablieren

Schnell wurden die legendären Downhill-Rennen mit den zunächst noch schweren und laienhaft modifizierten Sporträdern der amerikanischen Marke „Schwinn Cruiser“ berühmt. Tausende Outdoor-Freaks pilgerten mit ihren mehr oder minder selbst umgebauten Mountainbikes zum Mount Tamalpais, um dort in rasend schneller Fahrt, einzeln oder auch gruppenweise, downhill zu fahren. Lebensspaß und Lebensfreude pur und das auch noch inmitten unberührter Natur! Doch schnell wurden die Defizite der ersten Mountainbikes offenkundig. Sie waren zu schwer, zu anfällig für Störungen und Pannen und ließen sich letztendlich wirklich nur für die rasend schnellen Abfahrten entlang der Schotterpisten des Mount Tamalpais nutzen. Um hier endlich Abhilfe zu schaffen und ein robustes und nicht nur im Gelände einsetzbares Fahrrad zu kreieren, vergleichbar etwa den modernen Geländewagen, ging die Gruppe um den Kalifornier Gary Fisher auf die Suche nach geeigneten und vor allem extrem belastbaren Komponenten für diese spezielle neue Art von Fahrrad, das Mountainbike. Benötigt wurden vor allem extrem belastbare Lenker und Bremsen sowie starke und dabei jedoch leichte Rahmen mit einer besonderen Art von Geometrie. Da es jedoch seinerzeit innerhalb der Fahrradindustrie praktisch nirgendwo auf der Welt Komponenten gab, welche diese strengen und sehr speziellen Anforderungen für das in Entwicklung begriffene Mountainbike erfüllen konnten, war man zunächst behelfsweise gezwungen, sich im Sortiment der Motorradteile und der einschlägigen Komponenten für Motocross-Maschinen zu bedienen oder alles selbst herzustellen. Auf diese Weise wurde im Jahre 1977 das erste echte Mountainbike geboren, welches nicht nur ein nachträglich umgerüstetes Sportfahrrad, sondern eine originäre Anfertigung für einen neuen, sich weltweit zunächst erst einmal andeutenden Markt, darstellte. Zwei weitere Jahre mussten nun zunächst ins Land gehen, ehe sich die Fahrrad- und die Zulieferindustrie der Tatsache bewusst wurde, dass mit dem Mountainbike eine neue Art von Fahrrad entstanden war, für die es nun weltweit und zwar millionenfach, einen interessanten Bedarf gab. Als Pionier unter den Herstellern vom modernen Mountainbike gilt ein gewisser Tom Ritchey. Er gründete in den 1970er Jahren die Firma „Mountainbikes“ und etablierte zahlreiche Komponenten und Teile, welche speziell für das Mountainbike geeignet sind. Viele technische Innovationen und das eigentliche Design vom Mountainbike gehen unmittelbar auf Tom Ritchey zurück. Hierzu zählt beispielsweise die inzwischen berühmt gewordene Klickpedale. Andere Hersteller von Kompletträdern und auch diverse Teilelieferanten zogen rasch nach und spezialisierten sich ebenfalls auf das Mountainbike, so unter anderem SunTour, Shimano und Specialized.

Die 1980er: Eine weltweite Industrie ist im Entstehen begriffen

In den 1980er Jahren verbreitete sich das Mountainbike in der modernen westlichen Welt ebenso schnell wie beispielsweise Inline-Skater oder der Walkman. Zunehmend wurde es zum Symbol einer allgemeinen Lebenshaltung und Kultur, die für Jugend, Action und ein naturnahes Lebensgefühl stand. Zahlreiche technische Innovationen hatten inzwischen auch beim Mountainbike Einzug gehalten. So war der ursprüngliche Rahmen aus Stahlrohren zunächst durch ein Konstrukt aus Aluminium ersetzt worden, ehe schließlich modernste Materialien wie Chrom-Molybdän-Stahl, Titan oder sogar kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (Carbon) die Rahmen vom modernen Mountainbike dominierten. Dadurch ließ sich das Gewicht immer weiter verringern und sank schließlich schon in den 1980er Jahren auf weniger als 18 kg. Viele High-Tech-Komponenten fanden sich von nun an am Mountainbike, nämlich unter anderem Cantilever-Bremsen, Rasterschaltung, ovale Biopace-Kettenblätter, Lenker-Schalthebel und anderes mehr.

Das Mountainbike wird salonfähig

Ob beim Shopping oder bei der morgendlichen Fahrt ins Büro: Sie werden es sicherlich längst bemerkt haben, dass sich das Mountainbike in unserer urbanen Kultur etabliert hat und heute ebenso salonfähig geworden ist, wie beispielsweise das SUV oder das Cabrio. Ausgestattet mit technischen Leckerbissen wie Mehrgang-Nabenschaltung, V-Bremsen, Hinterbaufederung, Scheibenbremsen und Federgabel, bringt es seinen Besitzer nicht nur zuverlässig über die Schotterpiste vom Berg herunter, sondern auch beispielsweise allmorgendlich durch den Verkehrsstau der Innenstadt bis ins Büro. Ans Edelstahlgeländer des Treppenhauses angeschlossen, macht das moderne Mountainbike hier bereits eine ebenso interessante Figur, wie der CLK in der Tiefgarage. Wer als jung und dynamisch oder sportlich aktiv gelten will, der kommt inzwischen lieber mit dem Mountainbike zur Arbeit, anstatt mit dem Auto jeden Morgen im Stau zu stehen. Bringen wir es also auf den Punkt: Wann kaufen Sie sich nun Ihr Mountainbike?

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